-

Rückblick

Rückblick: Berichte über den Villaggio von 1963

Genau vor mehr als 40 Jahren gab es schon Notizen über uns. "In den Ferienbungalows von Bibione zu günstigen Preisen": 1963 nannte Franco Escoffièr so seinen Artikel im Gazzettino. Ein Artikel, der den “neuen Villaggio zwischen Strand und Kiefernwald entstanden” beschrieb.

Beim Lesen versteht man , dass der Villaggio entstand, um dem Bedürfnis nach Ferien derjenigen, die im vollen ökonomischen boom standen, gerecht zu werden und sich sofort als eine Unterbringungsformel, die mit Sicherheit und Entschiedenheit die Zukunft im Auge hatte, erwies.

"Alles steht am Beginn" heisst es im Artikel, der Bibione jener Jahre als eine glückliche Insel ohne Bauspekulation beschreibt ( “ ein Gleichgewicht ist erhalten geblieben: Bibione hat – bislang – eine Bauspekulation ohne Wolkenkratzer ” ).

Was aber nicht heisst, dass Bibione in den 60er Jahren nicht ein Badeort in vollem Wachstum ist, zu dem auch die Konstruktion des Villaggio Turistico Internazionale zählt, eine “Einheit für sich" , wie sie sein Gründer Granzotto aus Treviso definiert. Dieser hatte in jenen Jahren die Idee, einen ganzen Villaggio mit Bungalows zu bauen und damit eine Lösung, die zwischen Camping und Hotel anzusiedeln ist, anzubieten.

"Granzotto", so heisst es im Artikel von Escofièr, " ist 55 Jahre alt und gehört zu den Männern, die allgemein als Lombarden bezeichnet werden, was soviel bedeutet wie grosse Produktionsintensität und perpetuum mobile, normalerweise Eigenschaften der Mailänder".

Die Idee des Villaggio Turistico bekam HerrGranzotto, weil er etwas suchte, was zugleich ökonomisch und gesund war und ”wo ganz speziell die Kinder kindgerechte Ferien in der Natur in in voller Freiheit verbringen konnten."
1963 war der Villaggio 90.000 Quadratmeter gross und verfügte über 155 Bungalows. Ferien für fünf Personen kosteten zwischen 500 und 600 Lire.

"Eine andere Welt" fügte der Chronist von damals hinzu, ein Ort, in dem Ferien als Synonym von Freiheit und ruhigem Miteinander stehen. Es handelt sich um eine Idee, die "sensationale Entwicklung nehmen kann". Nach vierzig Jahren können wir bestätigen, dass der Chronist und der Gründer absolut Recht hatten.

Scroll to top